ernährung bei PCOS

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PCOS (polyzystisches ovarialsyndrom) gehört zu den häufigsten hormonellen dysregulationen bei frauen im reproduktiven alter – und gleichzeitig zu den themen, bei denen frauen am häufigsten widersprüchliche empfehlungen bekommen.

viele kommen zu mir, nachdem sie bereits alles versucht haben: low carb, vegan, „hormone balancing“ pläne aus dem internet, supplements, fasting, noch mehr sport. manchmal funktioniert das kurzfristig. oft kippt es dann: mehr cravings, mehr stress, mehr frust.

PCOS ist meist ein regulationsproblem. genau deshalb braucht es einen ansatz, der nicht zusätzlich stresst.

ich begleite frauen dabei, ihre symptome zu verstehen, statt sie wegzukontrollieren. dadurch unterstützen wir den stoffwechsel, das nervensystem & das generelle wohlbefinden – damit der körper wieder zuverlässiger reagieren kann.

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was PCOS medizinisch bedeutet

PCOS ist ein syndrom. das heisst: es gibt nicht „die eine“ ursache oder “das eine” symptom, sondern ein muster aus symptomen, die gemeinsam auftreten können.

häufig wird PCOS anhand der rotterdam-kriterien diagnostiziert. dazu gehören:

☾ zyklusunregelmässigkeit / ausbleibende ovulation.

☾ klinische oder laborchemische zeichen erhöhter androgenwirkung (z. b. akne, haarausfall, stärkere behaarung).

☾ polyzystische ovarien im ultraschall (das allein ist jedoch keine diagnose).

weitere typische symptome:

☾ cravings, heisshungerattacken, snackdrang.

☾ gewichtszunahme oder veränderte fettverteilung.

☾ brain fog, erschöpfung, stimmungsschwankungen.

☾ verdauungsprobleme.

wichtig: PCOS ist heterogen. zwei frauen können beide PCOS haben – und komplett unterschiedliche hauptprobleme.

Ernährungsberatung bei PCOS Schweiz online und Basel.

die 4 typen von PCOS

was viele (auch gynäkolog*innen) nicht wissen: es gibt 4 verschiedene arten von PCOS. lange wurde angenommen, dass PCOS mit übergewicht und insulinresistenz einhergeht. und auch wenn das die häufigste art von PCOS ist, ist es dennoch wichtig, eine klare unterscheidung zu machen, um den fokus richtig zu setzen. oft gibt es mischformen.

typ 1: insulinresistentes PCOS

hier stehen blutzucker- & insulinregulation im vordergrund. hinweise:

  • starke cravings (besonders abends).

  • energietiefs nach mahlzeiten.

  • gewichtszunahme oder stagnation trotz „gesundem“ essen.

  • starke hungerwellen, schneller „crash“.

typ 2: entzündliches PCOS

hier spielen entzündungsprozesse und darm- & immunfaktoren eine rolle. hinweise:

  • erhöhte entzündungsmarker (nicht immer).

  • erschöpfung, diffuse beschwerden.

  • verdauungsthemen oder hautthemen.

typ 3: stressassoziiertes PCOS

hier ist die stressachse (cortisol, sympathikus-dominanz) oft zentral. hinweise:

  • symptome verschlechtern sich in stressphasen.

  • schlafprobleme, innere unruhe.

  • hoher leistungsdruck, viel sport, wenig regeneration.

typ 4: post-pill PCOS

nach absetzen hormoneller verhütung können symptome sichtbar werden oder sich vorübergehend verstärken. hinweise:

  • zyklusprobleme nach pillenabsetzung.

  • akne

  • haarausfal

  • gewichtszunahme mit heisshunger.

jep, sounds like me…

dann ab zum orientierungsgespräch :)

wie wir PCOS über die ernährung beeinflussen können

wir bauen eine basis für…

… richtiges zyklustracking.

stabile energie über den tag (blutzuckerfreundlich, aber ohne angst vor kohlenhydraten).

protein & nahrungsfasern als basis (sättigung, muskel, stoffwechsel).

… gezieltes supplementieren.

entzündungshemmende ernährung.

klarheit über symptome & körperzeichen, ohne dass es “kompliziert” wird.

stressregulation.

training & regeneration in balance.

Ernährungsberatung bei PCOS Schweiz online

wie ich arbeite

in der begleitung schauen wir gemeinsam hin:

… welche PCOS-muster sind bei dir im vordergrund?

… wie sieht dein alltag wirklich aus (schlaf, stress, arbeit, sport)?

… wie isst du und wie fühlst du dich dabei?

… wo entstehen cravings: physiologisch, emotional, strukturell?

darauf aufbauend entwickeln wir:

… eine klare mahlzeitenstruktur.

… konkrete essbausteine (protein, kohlenhydrate, fette) passend zu dir.

… realistische bewegungs- & trainingsplan (kraft, ausdauer, regeneration).

… tools gegen cravings und emotionales essen, ohne diätdenken.

FAQ

  • nein. bei manchen arten von PCOS hilft eine moderate reduktion, bei anderen wäre die reduktion von kohlenhydraten fatal und könnte die symptomatik verschlechtern. entscheidend sind immer qualität, timing, proteinbasis und dein nervensystem.

  • PCOS gilt medizinisch als nicht „heilbar“, aber symptome sind sehr gut beeinflussbar. viele frauen erleben durch lebensstilanapssungen deutlich mehr zyklus-stabilität und weniger beschwerden.

  • ja. symptomverbesserung ist nicht automatisch an gewicht gekoppelt.

  • sie kann zentral sein, muss es aber nicht. deshalb klären wir dein muster, statt pauschal zu handeln.

  • 100%. :)

    strukturelle veränderung entsteht durch kontinuierliche begleitung, und die kann ich dir auch online anbieten.

  • nein. wir arbeiten mit qualität, struktur, sättigung und physiologischer logik statt mit zahlen.

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